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04 Jul 2022 von connyschneider

Symposium zu Ehren von Herbert Schöchl

„Echte wissenschaftliche Erneuerung in der Medizin geschieht durch den Ruhestand“, schloss Herbert Schöchl schmunzelnd, als er letzte Woche seine Keynote auf dem Symposium in Salzburg hielt. Eine Reihe namhafter Referenten, Wegbegleiter und Freunde waren eingeladen, im AUVA-Unfallkrankenhaus Salzburg zusammenzutreffen um sein Vermächtnis zu ehren.

Herberts unermüdlicher Einsatz für seine klinische und wissenschaftliche Arbeit hat die österreichische Notfallmedizin und wissenschaftliche Entdeckungen im Blutungsmanagement in den letzten Jahrzehnten geprägt. Unter anderem war er maßgeblich daran beteiligt, dass durch gezielte Behandlung von Gerinnungsstörungen die Sterblichkeitsrate unter schwerverletzten Patienten am AUVA-Unfallkrankenhaus Salzburg um 20 Prozent gesenkt werden konnte. Die hier etablierte Behandlung hat mittlerweile als „Austrian way“ weltweit Einzug in die Fachliteratur gefunden. Über die Jahre hat Herbert an 200 Publikationen mitgewirkt, die in angesehenen Fachjournalen erschienen und seine Erkenntnisse und Herangehensweisen in der medizinischen Community verbreiteten.

Im Herbst 2022 wird Herbert die Leitung der Forschungsgruppe für Trauma-induzierte Gerinnungsstörungen des LBI Trauma an Christoph J. Schlimp übergeben, wird aber auch in Zukunft als wissenschaftlicher Berater tätig sein.

a. Das Symposium widmete sich den Themen Notfallmedizin, Anästhesiologie und Intensivmedizin.