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06 Mai 2026 von khirtenlehner

Wissenschaftlicher Austausch und Auszeichnung: LBI Trauma beim TERMIS-EU Kongress

Beim diesjährigen TERMIS-Kongress in Palma de Mallorca war das LBI Trauma abermals Teil dieser sich rasch entwickelnden Forschungscommunity. Über mehrere Tage hinweg bot das Treffen eine ideale Plattform für den Austausch über das gesamte Spektrum des Fachgebiets: von grundlegenden Konzepten bis hin zu neuen klinischen Anwendungen.

Ein besonderes Highlight war der Erfolg von Eirini Klinaki, die für ihre Arbeit „Beneath the surface. Defining, targeting and modulating wound-like properties in bioengineered human skin“ mit dem Best Poster Award ausgezeichnet wurde. Ihre Forschung vereint moderne Ansätze der Wundheilung mit detaillierten immunfluoreszenzbasierten Analysen und einem bioengineerten Hautmodell, das Untersuchungen unter Bedingungen ermöglicht, die der menschlichen Biologie sehr nahekommen. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit den Forschungsgruppen von Mikolaj Ogrodnik und Heinz Redl.

Auch weitere Forschende des LBI Trauma waren sowohl in Vorträgen als auch in Poster Sessions stark vertreten. Reema Jacob präsentierte ihre Arbeit zu enukleierten Stromazellen als Wirkstoffträger, während Michaela Kienberger Einblicke in frühe zelluläre Reaktionen auf Verletzungen und deren Bedeutung für verbesserte Heilungsprozesse gab. Oona Jung stellte ihre Forschung zu enukleierten Stromazellen als Plattform für Therapien bei Rückenmarksverletzungen vor, unterstützt von der Wings for Life Spinal Cord Research Foundation.

Was den Kongress jedes Jahr besonders macht, ist die Vielfalt der Beiträge. „Die TERMIS-Community arbeitet daran, nicht ersetzbaren Gewebeverlust ersetzbar zu machen“, betonte Institutsleiter Johannes Grillari, der zudem eine Session zu Next-Generation-Ansätzen im Bereich extrazellulärer Vesikel eröffnete.

Neben dem wissenschaftlichen Programm bot der Kongress zahlreiche Gelegenheiten für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit. Besonders die Poster Sessions ermöglichten vertiefende Diskussionen und zeigten, dass wissenschaftlicher Fortschritt nicht nur durch Daten, sondern vor allem durch die Menschen dahinter vorangetrieben wird.

Mit zahlreichen Beiträgen, einer Auszeichnung und vielen inspirierenden Gesprächen nimmt das LBI Trauma wertvolle Impulse für zukünftige Forschungsprojekte mit nach Hause.