23 Mai 2026 von khirtenlehner

Wiener Töchtertag am LBI Trauma: Nachwuchsforscherinnen entdecken die Welt der Unfallforschung

Auch dieses Jahr öffnete das LBI Trauma seine Türen für den Wiener Töchtertag. Zwölf Mädchen im Alter von zehn bis 15 Jahren nutzten die Gelegenheit, einen Tag lang in die Rolle von Wissenschaftlerinnen zu schlüpfen und Forschung hautnah zu erleben.

Mit Labormantel, Schutzbrille und viel Neugier ausgestattet, erhielten die Teilnehmerinnen spannende Einblicke in den Forschungsalltag am LBI Trauma. Dabei standen nicht nur Mikroskopieren und Pipettieren am Programm: Im Zellkulturlabor wurden echte Hautzellen geerntet und in neue Zellkulturgefäße umgesetzt. Außerdem konnten die Mädchen histologische Präparate untersuchen und unterschiedliche Gewebeproben den richtigen Strukturen zuordnen.

Ein besonderes Highlight war erneut der Fibrinkleber, der am LBI Trauma mitentwickelt wurde. Die jungen Forscherinnen durften den Kleber selbst vorbereiten und erfuhren dabei mehr über seine wichtige Rolle bei der Wundheilung. Anschließend konnten sie die Anwendung selbst ausprobieren und einen skizzierten Gewebedefekt versorgen.

Für den Abschluss des Tages sorgte Conny Schneider, Leiterin der Wissenschaftskommunikation am LBI Trauma, mit einer Institutsführung für spannende Einblicke hinter die Kulissen der Forschung. Zwischen Mikroskopen, Zellkulturen und spannenden Experimenten verging der Tag wie im Flug – zurück blieben viele neue Eindrücke und vielleicht sogar erste Ideen für eine Zukunft in der Forschung.