icon / home icon / small arrow right / light News icon / small arrow right / light OeAW Doc Fellowship für Ines Fischer
28 Jan. 2026 von khirtenlehner

OeAW Doc Fellowship für Ines Fischer

Ein renommierter Preis für ein herausragendes Forschungsprojekt: Ines Fischer ist die erste Doktorandin am LBI Trauma, die das hochkompetitive DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) erhält. Dieses Stipendium fördert exzellente Dissertant:innen, deren Projekte außergewöhnliches wissenschaftliches Potenzial zeigen.

Ines’ Forschung widmet sich einer der faszinierendsten Fähigkeiten der Natur: der beinahe magischen Regenerationskraft des Axolotls, der nach einer Verletzung ganze Gewebe vollständig erneuern kann. Indem sie untersucht, was diese außergewöhnliche Heilung möglich macht, und Axolotl mit Organismen vergleicht, die über keine vergleichbaren Regenerationskräfte verfügen, möchte sie die biologischen Prinzipien aufdecken, die eine erfolgreiche Gewebereparatur steuern. Einer der zentralen Bezugspunkte dabei ist die sogenannte p-rpS6-Zone, ein neu identifizierter Marker für Wundheilungsprozesse, der 2023 erstmals in Developmental Cell beschrieben wurde. Diese Erkenntnisse könnten eines Tages unser Verständnis der menschlichen Heilung verändern und vielleicht sogar Wege aufzeigen, sie zu verbessern.

Diesen Januar erhielt Ines im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ihre offizielle Fellowship-Urkunde. Überreicht wurde sie von ÖAW-Präsident Heinz Faßmann sowie der österreichischen Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Eva-Maria Holzleitner, was die nationale Bedeutung dieses hochkompetitiven Förderprogramms unterstreicht.

Ines arbeitet an ihrem Projekt in der Forschungsgruppe Reaktionen auf Gewebeschäden bei Regeneration und Alterung, geleitet von Dr. Mikołaj Ogrodnik. Wir gratulieren Ines herzlich zu diesem prestigeträchtigen Stipendium und freuen uns darauf, ihre Forschung in den kommenden Jahren zu verfolgen.

a. Ines ist Mitglied der Forschungsgruppe Reaktionen auf Gewebeschäden bei Regeneration und Alterung.