icon / home icon / small arrow right / light News icon / small arrow right / light Bundesministerium fördert Entwicklung vaskularisierter Hautäquivalente
22.12.2021 von Ludwig Boltzmann

Bundesministerium fördert Entwicklung vaskularisierter Hautäquivalente

Seit Jahresbeginn bietet der FWF mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung das Förderprogramm „Ersatzmethoden für Tierversuche“ an. Das Programm zielt darauf ab, in ganz Österreich Forschungsprojekte zu ermöglichen, deren Erkenntnisse dazu beitragen, Tierversuche in der Wissenschaft zu ersetzen, weiter zu reduzieren oder die Belastung von Tieren zu mindern.

Unter den Top-Projekten, die sich aufgrund ihrer Exzellenz in der internationalen Begutachtung durchsetzen konnten, befindet sich auch ein Projekt der Ludwig Boltzmann Forschungsgruppe Alterung und Wundheilung. Das LBI Trauma ist als Gastgeber und enger Kooperationspartner der Forschungsgruppe mit von der Partie.

In dem Projekt unter der Leitung von Mikolaj Ogrodnik, welches direkt mit Mitteln des BMBWF gefördert wird, forscht das Team an der Entwicklung vaskularisierter Hautäquivalente. Diese sollen künftig als Studienobjekt für Verwundung und Heilung der Haut dienen.

Die Forschungsgruppe für Alterung und Wundheilung – kurz SHoW (für „Senescence and Healing of Wounds“ entsprang einer Open Innovation Initiative der Ludwig Boltzmann Gesellschaft gemeinsam mit dem LBI Trauma. Neben biomedizinischer Forschung auf Spitzenniveau zeichnet sich die Gruppe auch durch ihren engen Dialog mit Praktiker:innen und Patient:innen aus.

„Mit den Förderungen können die besten Forschenden des Landes neue alternative Methoden zu Tierversuchen entwickeln. So kommen wir dem Ziel, innovativen neuen Ansätzen in der Ersatzmethodenforschung zum Durchbruch zu verhelfen, einen großen Schritt näher“, so Wissenschaftsminister Martin Polaschek.