Nachrichten

Neue Habilitation: "Endothelzellen und ihre molekularen Funktionen in Angiogenese und Vaskularisierung"

(07.12.2018)

Herzlichen Glückwunsch an Wolfgang Holnthoner, Leiter der Endothelzell-Gruppe, zu seiner Habilitation an der Medinzinischen Universität Wien.

In seiner Habilitationsschrift “Endothelial cells and their molecular functions in angiogenesis and vascularization” beschreibt er die Rolle von Endothelzellen bei der Bildung und dem Wachstum von Blut- und Lymphgefäßen.

Lodwick Award für neue Behandlungsmethode bei Rückenschmerzen

(30.11.2018)

Der Lodwick Award wird jedes Jahr an den Autor der Studie mit dem größten Einfluss im Bereich der muskuloskelettalen Radiologie, Medizin oder Physiologie übergeben. Dieses Jahr ging der Preis an Dr. Stephan Becker (LBI Trauma in Zusammenarbeit mit dem Medimpuls Gesundheitszentrum) für seine klinische Studie über die Ablation des basivertebralen Nervs (BVN) zur Behandlung von Rückenschmerzen im Bereich die Lendenwirbel, publiziert in The Spine Journal.

The role of BH4 in T cell biology - LBI scientists publish in Nature

(28.11.2018)

In der zellvermittelten Immunantwort spielen T-Zellen eine zentrale Rolle. Ihre Aktivierung steht in Zusammenhang mit Autoimmunität und Abwehrmechanismen gegen Krebs. Adelheid Weidinger und Andrey Kozlov aus der Gruppe für Molekulare Basis von Organversagen und Regeneration am LBI Trauma, zusammen mit der Gruppe von Josef Penninger vom Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (mit Shane JF Cronin als Erstautor), beschäftigten sich mit den Mechanismen, die die Aktivität der T-Zellen regulieren und entdeckten eine entscheidende Rolle von Tetrahydrobiopterin (BH4) in diesen Mechanismen. Ihre Erkenntnisse wurden kürzlich in Nature publiziert.

Knochenheilung mit Beschleunigung – Gen-aktivierte Gerüste könnten helfen

(12.09.2018)

Dr. Ara Hacobian, Leiter der Arbeitsgruppe Molekularbiologie am LBI für Experimentelle und Klinische Traumatologie, kann mit spannenden Forschungsergebnissen aufwarten. Diese wurden kürzlich im internationalen Journal of Controlled Release veröffentlicht: ein gentechnisch optimiertes BMP-2-Plasmid verbessert die Funktionsfähigkeit eines Gen-aktivierten Gerüsts und bewirkt dadurch eine schnellere Heilung von Knochenverletzungen.

Schock für gute Nerven am TERMIS-Weltkongress

(06.09.2018)

Wird ein verletzter peripherer Nerv durch Transplantation eines Nervenstücks behandelt, kann die Auswahl des Transplantat-Typs und der Einsatz von extrakorporaler Stoßwellentherapie (ESWT) die Regeneration des Nervs verbessern und beschleunigen. Diese Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten präsentiert LBI-Wissenschafter David Hercher am TERMIS-Weltkongress, der aktuell in Kyoto stattfindet.

Neue internationale Richtlinien für Präklinische Sepsisstudien

(30.08.2018)

Während die klinische Definition von Sepsis sowie auch die Richtlinien für ihre Behandlung immer wieder auf den neuesten Stand gebracht wurden, gab es bei der präklinischen Sepsisforschung in der Vergangenheit nie organisierte Bestrebungen, diese durch Richtlinien und Best Practices zu standardisieren. Dies führte zu Unterschieden in der Qualität der Studien und Verwirrung durch widersprüchliche Daten, die die Variationen in verschiedenen Laboratorien wiederspiegeln. Die Umlegung von Forschungsergebnissen auf die klinische Anwendung wurde dadurch erschwert.

Thiamin befeuert Zellkraftwerke

(27.07.2018)

Thiamin "rettet" bei Schädel-Hirn-Trauma die Zellatmung. Ein vielversprechender Therapieansatz?

Diese Frage stellte sich das Team um Biophysiker Doz. Andrey Kozlov, Leiter der Arbeitsgruppe Organversagen am LBI für Experimentelle und Klinische Traumatologie – und beantwortete sie in einer Publikation, die demnächst im internationalen Journal BBA – Bioenergetics veröffentlicht werden wird.

Basis für das Interesse an dieser Arbeit war die Tatsache, dass Schädel-Hirn-Verletzungen bei jungen Erwachsenen die häufigste Ursache für dauerhafte Arbeitsunfähigkeit darstellen. Körperliche, psychische und mentale Defizite werden dabei nicht allein durch die traumatische Verletzung des Gehirngewebes verursacht, sondern auch durch die im Anschluss einsetzende Entzündung der Nervenzellen (Neuronen) und das Versagen der Blutzirkulation. Beide Effekte bewirken, dass immer mehr Neuronen absterben und Gehirngewebe zugrunde geht.

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