Aktuelles

Einladung zur 2. INTERREG - 7. TERMIS Winterschool 2019

(14.11.2018)

Die 2. INTERREG - 7. TERMIS Winterschool 2019 wird vom 13. bis 16. Jänner 2019 in Radstadt, Salzburg, stattfinden.

Die Veranstaltung trägt den Titel "Musculoskeletal Tissue Regeneration: From Mechanobiology to in Vitro/in Vivo Models and Advanced Imaging". Sie bietet Studenten die Möglichkeit, einen Einblick in die Arbeit mit präklinischen (in vitro und in vivo) Modellen sowie in vivo Imaging zu erhalten. Poster-Präsentationen im Zusammenhang mit Themen der Winterschool sind gerne willkommen.
Für reichlich Gelegenheiten zum Networken ist durch Gruppenaktivitäten sowie die Nähe des Hotels zur Skipiste gesorgt.

Neue Publikation der Endothelzellgruppe

Karoline Pill aus der Endothelzell-Gruppe von Dr. Wolfgang Holnthoner hat vor kurzem eine neue Arbeit im Fachjournal „Frontiers in Bioengineering and Biotechnology“ (frei zugänglich) veröffentlicht. In enger Kooperation mit Prof. Sandra Hofmann von der Technischen Universität Eindhoven (Niederlande) wurde ein systematischer Vergleich angestellt, in dem mesenchymale Stromazellen aus dem Fett mit denen vom Knochenmark hinsichtlich ihrer Fähigkeit zur Gefäßbildung in einer 3-dimensionalen Matrix verglichen wurde.

Einladung zum Symposium „Forschung und Unternehmen“

(15.10.2018)

Das Forschungszentrum für Trauma der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt kennt die Bedürfnisse von Unfallpatienten aus erster Hand und forscht laufend an Verbesserungen der Behandlungsmethoden. Dank der Zusammenarbeit mit medizin-technologischen Unternehmen ist es der AUVA-Forschung möglich, Innovationen rasch zum Patienten zu bringen.

Am 8. November lädt das LBI Trauma alle Interessierten zum Symposium “Forschung und Unternehmen – Gemeinsam für das Wohl von Unfallpatienten“ mit anschließendem Netzwerkbuffet. Im Rahmen der Veranstaltung werden Kooperationserfolge der AUVA, des LBI Traumas und der Wirtschaft vorgestellt. Österreichische Unternehmen, viele davon assoziierte Mitglieder des Geweberegenerationsclusters, präsentieren spannende aktuelle Projekte aus dem Bereich der Regenerativen Medizin.

Knochenheilung mit Beschleunigung – Gen-aktivierte Gerüste könnten helfen

(12.09.2018)

Dr. Ara Hacobian, Leiter der Arbeitsgruppe Molekularbiologie am LBI für Experimentelle und Klinische Traumatologie, kann mit spannenden Forschungsergebnissen aufwarten. Diese wurden kürzlich im internationalen Journal of Controlled Release veröffentlicht: ein gentechnisch optimiertes BMP-2-Plasmid verbessert die Funktionsfähigkeit eines Gen-aktivierten Gerüsts und bewirkt dadurch eine schnellere Heilung von Knochenverletzungen.

Schock für gute Nerven am TERMIS-Weltkongress

(06.09.2018)

Wird ein verletzter peripherer Nerv durch Transplantation eines Nervenstücks behandelt, kann die Auswahl des Transplantat-Typs und der Einsatz von extrakorporaler Stoßwellentherapie (ESWT) die Regeneration des Nervs verbessern und beschleunigen. Diese Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten präsentiert LBI-Wissenschafter David Hercher am TERMIS-Weltkongress, der aktuell in Kyoto stattfindet.

Neue internationale Richtlinien für Präklinische Sepsisstudien

(30.08.2018)

Während die klinische Definition von Sepsis sowie auch die Richtlinien für ihre Behandlung immer wieder auf den neuesten Stand gebracht wurden, gab es bei der präklinischen Sepsisforschung in der Vergangenheit nie organisierte Bestrebungen, diese durch Richtlinien und Best Practices zu standardisieren. Dies führte zu Unterschieden in der Qualität der Studien und Verwirrung durch widersprüchliche Daten, die die Variationen in verschiedenen Laboratorien wiederspiegeln. Die Umlegung von Forschungsergebnissen auf die klinische Anwendung wurde dadurch erschwert.

Thiamin befeuert Zellkraftwerke

(27.07.2018)

Thiamin "rettet" bei Schädel-Hirn-Trauma die Zellatmung. Ein vielversprechender Therapieansatz?

Diese Frage stellte sich das Team um Biophysiker Doz. Andrey Kozlov, Leiter der Arbeitsgruppe Organversagen am LBI für Experimentelle und Klinische Traumatologie – und beantwortete sie in einer Publikation, die demnächst im internationalen Journal BBA – Bioenergetics veröffentlicht werden wird.

Basis für das Interesse an dieser Arbeit war die Tatsache, dass Schädel-Hirn-Verletzungen bei jungen Erwachsenen die häufigste Ursache für dauerhafte Arbeitsunfähigkeit darstellen. Körperliche, psychische und mentale Defizite werden dabei nicht allein durch die traumatische Verletzung des Gehirngewebes verursacht, sondern auch durch die im Anschluss einsetzende Entzündung der Nervenzellen (Neuronen) und das Versagen der Blutzirkulation. Beide Effekte bewirken, dass immer mehr Neuronen absterben und Gehirngewebe zugrunde geht.

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