Bildgebende Verfahren

Knochenbrüche, Bänderrisse oder Verletzungen innerer Organe, aber auch Schädigungen auf zellulärer Ebene sind oft eine Folge von Trauma. Um Heilungsverläufe zu verfolgen und grundlegende Mechanismen der Regeneration visuell darzustellen, werden verschiedene technische bildgebende Verfahren angewendet. Sie umfassen verschiedene Methoden, durch die Bildmaterial auf sämtlichen Ebenen, von Organen bis hin zu zellulären Strukturen, gewonnen werden kann.

Die Gruppe unter der Leitung von Paul Slezak hat einen Schwerpunkt für Verfahren in prä-klinischen Modellen aufgebaut, das von optischen Verfahren über Röntgen und CT-Bildgebung bis hin zur Magnetresonanz und experimentellen Bildgebungen reicht. Hierdurch können viele Aspekte der Forschungsarbeit visuell erfasst und Langzeitprofile über den Regenerationserfolg erstellt werden. Unter anderem kommen die folgenden Methoden kommen zum Einsatz:

  • In vivo Fluoreszenz
  • Biolumineszenz
  • µ- und nano-Computertomographie
  • Laser-Doppler Bildgebung
  • Verschiedene mikroskopische Techniken
  • Optoakustische Bildgebung

Beispielhaft kann mithilfe der Bildgebung die Bildung und Regeneration von Geweben, wie Knorpel oder Knochen, verfolgt werden. Mechanismen der Vaskularisierung werden durch die Bildgebung sichtbar und der Abbau von Biomaterialien oder therapeutischen Materialien kann verfolgt. werden. Des Weiteren können Wirkstoffverteilungen im Organismus sichtbar gemacht werden, um zum Beispiel die Effektivität der verwendeten Verabreichungsmethoden zu beurteilen.