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Neue Publikation der Endothelzellgruppe

Karoline Pill aus der Endothelzell-Gruppe von Dr. Wolfgang Holnthoner hat vor kurzem eine neue Arbeit im Fachjournal „Frontiers in Bioengineering and Biotechnology“ (frei zugänglich) veröffentlicht. In enger Kooperation mit Prof. Sandra Hofmann von der Technischen Universität Eindhoven (Niederlande) wurde ein systematischer Vergleich angestellt, in dem mesenchymale Stromazellen aus dem Fett mit denen vom Knochenmark hinsichtlich ihrer Fähigkeit zur Gefäßbildung in einer 3-dimensionalen Matrix verglichen wurde. Obwohl grundsätzlich beide Zelltypen die Ausbildung von "reifen" Gefäßstrukturen bewerkstelligen konnten, stellte sich heraus, dass die Zellen aus dem Fett ein dichteres Gefäßnetzwerk förderten. Beide Zelltypen sind vielversprechende Quellen in der regenerativen Medizin und im Tissue Engineering. Die Ergebnisse der beiden an dieser Arbeit beteiligten Forschungsgruppen tragen daher zu einem besseren Verständnis zur künstlichen Gefäßbildung bei, was letztlich für die Sauerstoffversorgung von krankem bzw. verletzten Gewebe von entscheidener Bedeutung ist.