Kompetenzzentrum MechanoBiologie: eine tschechisch-österreichische Erfolgsgeschichte

(28.05.2019)

Das Kompetenzzentrum Mechanobiologie ermöglicht grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen österreichischen und tschechischen Instituten und wird im Rahmen eines Interreg Programms gefördert. Zu den drei österreichischen Mitgliedern gehört auch das LBI Trauma. Gemeinsam wird daran geforscht, wie mechanische Kräfte auf Gewebe und Zellen wirken, welche Signale sie in und um die Zellen auslösen und wie sich dadurch die körpereigene Heilung anregen lässt.

Beispielsweise nach Knochen- oder Knorpelschäden ist die richtige Belastung in der Heilungsphase essentiell. Zu früh zu viel, und ein neuer Defekt entsteht. Zu wenig, und das neu gebildete Gewebe kann seiner Funktion nur eingeschränkt nachkommen. Die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mechanik und Biologie sind noch längst nicht alle entschlüsselt und neue Erkenntnisse können in zukünftigen Therapien berücksichtigt werden, um den Patienten eine vollständige Heilung zu ermöglichen.

Der Austausch von Know-How aus unterschiedlichen Disziplinen ist hier von besonderem Vorteil. Die Wissenschaftler des Kompetenzzentrums treffen sich regelmäßig, um aktuelle Ergebnisse und weitere Experimente zu diskutieren. Auch auf Geräte und Methoden der Partnerinstitute kann zurückgegriffen werden. Dem Forschergeist sind also keine Grenzen mehr gesetzt.

Das Club.Wien Magazin widmete der Erfolgsgeschichte einen Artikel: Grenzüberschreitende Wege zur Selbstheilung des Körpers