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Der Traum von Gehen – Stoßwellentherapie in DiePresse

Ursprünglich gegen Nierensteine eingesetzt, lässt die extrakorporale Stoßwellentherapie mittlerweile Knochen zusammenwachsen, chronische Wunden heilen und führt zu einer schnelleren Überbrückung von Nervendefekten. Letzteres führte zu der Idee, sie auch bei Rückenmarksquetschungen einzusetzen.

Die Ergebnisse sind vielversprechend – jetzt geht es im Rahmen der ersten klinischen Studie an die Behandlung von Patienten.

Weniger Tote durch zielgerichtete Gerinnungstherapie

Blutgerinnungsstörungen kommen auf der Intensivstation bei einem Viertel der Patienten vor - mit oft lebensbedrohlichen Folgen. Ursachen sind ein hoher Blutverlust oder Reaktionen nach dem Unfallschock, aber auch die vorherige Einnahme gerinnungshemmender Medikamente. Die Blutstillung und der Verschluss von Wunden sind in der ersten Phase nach Verletzungen jedoch lebensnotwendig. Um den Gerinnungsstörungen entgegen zu wirken galten in der Vergangenheit große Mengen an Bluttransfusionen als Mittel der Wahl.

Extrakorporale Stoßwellentherapie in Der Standard

Die österreichische Tageszeitung Der Standard berichtete in der Serie Geistesblitz über Katja Posa, Wissenschaftlerin am LBI Trauma. Dabei wurde in dem Artikel nicht nur auf die vielversprechende Forschung zum Einsatz von Extrakorporaler Stoßwellentherapie bei Rückenmarksverletzungen eingegangen. Er zeichnet auch ein Portrait von Katja, die neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit nach dem Studium der Molekularbiologie kurzerhand noch ein Medizinstudium begann, um den kompletten Bogen „from bench to bedside“ zu überblicken, zudem als Hobbysängerin auftritt und gerne Kurzfilme dreht.

Under your Skin – Musik nach histologischen Partituren

Mikroskopische Bilder aus dem Mikrokosmos unseres Körpers dienen als abstrakte „Partituren“ für das musikalische Geschehen. Medizinische Fachtermini als vertraut-befremdliche Ebene einer Annäherung zwischen Sprache, Klang und Körper verwandeln sich ungewohnte, verstörende oder inspirierende „Körperklänge“, die neue Assoziationen zu unserem Körperverständnis ermöglichen.

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Tiefgefroren in die Zukunft?

Vor 50 Jahren ließ sich der Psychologieprofessor James Bedford als erster Mensch nach seinem Tod einfrieren, in der Hoffnung auf zukünftigen wissenschaftlichen Fortschritt, der eine Heilung für sein weit fortgeschrittenes Krebsleiden ermöglicht. Auch heute ist dies die primäre Motivation vieler Kryonik-Anhänger – bereits über 250 Personen haben in zukünftige Chancen investiert.

Johannes Zipperle präsentiert beim Falling Walls Lab 2017

Beim Falling Walls Lab 2017 war mit Johannes Zipperle auch das Ludwig Boltzmann Institut für Traumatologie vertreten. Dieser jährliche Innovationswettbewerb, bei dem Wissenschafter und Denker gerade einmal drei Minuten Zeit haben ihre Ideen vorzustellen, steht ganz im Zeichen des Durchbrechens von Barrieren. Johannes Zipperle, Forscher und biomedizinischer Illustrator am LBI Trauma, sprach über die Grenze zwischen Wissenschaft und Kunst, sowie die Notwendigkeit für zeitgemäße Wissenschaftskommunikation, diese zu durchbrechen.

LBI Forscher entwickeln Programm zur spielerischem Rehabilitation nach Nervenverletzungen

In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Technikum Wien haben Wissenschaftler des Ludwig Boltzmann Instituts für experimentelle und klinische Traumatologie ein Computerprogramm entwickelt, um die Verbindungen zwischen visuellem und somatosensorischem Cortex spielerisch zu stimulieren und so eine virtuelle sensorische Erfahrung auszulösen.

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