ÖGU Preis für Studie über Seiden-Kreuzband

Der diesjährige Wissenschaftspreis der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie (ÖGU) in der Kategorie „Beste Experimentelle Arbeit auf dem Gebiet der Unfallchirurgie“ ging an den ehemaligen LBI-Mitarbeiter Dr. Andreas Teuschl für die im American Journal of Sports Medicine erschienene Studie „A Novel Silk Fiber-Based Scaffold for Regeneration of the Anterior Cruciate Ligament: Histological Results From a Study in Sheep” (2016 Jun;44(6):1547-57). Darin wird die erfolgreiche Verwendung eines Seidengeflechts in vorklinischen Versuchen für die Kreuzband-Regeneration beschrieben.

Andreas Teuschl leitet zurzeit das Stadt Wien Kompetenzteam Tissue Engineering SignalTissue (MA23#18-08) im Institut für Biochemical Engineering an der FH Technikum und begleitet das Start-up Unternehmen MorphoMed GmbH bei der Umsetzung des Seidenkreuzbands in Richtung klinischen Einsatz. Im Rahmen der diesjährigen 53. ÖGU-Jahrestagung, die von 5. bis 7. Oktober 2017 in Salzburg stattfand, stellte er einem großen Fachpublikum die Arbeit vor und nahm den Preis entgegen. Ein zusammenfassender Abstract, der die Erkenntnisse der Studie wiedergeben erscheint zudem im JATROS Journal für Unfallchirurgie.