Schritt für Schritt zum effizienten DNA Vektor

Bei einer Gentherapie werden Nukleinsäuren in die körpereigenen Zellen des Patienten eingefügt, um schwere Erbkrankheiten (zB: SCID, besser bekannt als „bubble baby disease“), bestimmte Arten von Krebs (zB: Precursor B-cell lymphoblastic leukemia) oder Virusinfektionen zu behandeln. Auch in der Regenerativen Medizin finden sich vielversprechende Anwendungen. Bei der Entwicklung neuer Therapien gibt es aber noch viel zu optimieren. Virale Systeme sehen sich mit potentiellen Immunreaktionen konfrontiert, nicht-virale Systeme sind vergleichsweise wenig effizient.

Ara Hacobian und David Hercher vom LBI Trauma haben sich in einem umfassenden Review mit verschiedensten Modifikationen von DNA-Vektoren beschäftigt, um die biologische Effizienz und Wirksamkeit bei geringer Toxizität und hoher Spezifität zu optimieren. Ihre Schritt-für-Schritt Anleitung „Pushing the Right Buttons: Improving Efficacy of Therapeutic DNA Vectors” hat es nun auf die high impact Liste des Journals Tissue Engineering geschafft. Der Artikel ist bis 15. Juli auf liebertpub.com frei zugänglich.