LBI Forscher entwickeln Programm zur spielerischem Rehabilitation nach Nervenverletzungen

In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Technikum Wien haben Wissenschaftler des Ludwig Boltzmann Instituts für experimentelle und klinische Traumatologie ein Computerprogramm entwickelt, um die Verbindungen zwischen visuellem und somatosensorischem Cortex spielerisch zu stimulieren und so eine virtuelle sensorische Erfahrung auszulösen. David Hercher erläutert gegenüber der Austria Presse Agentur, dass beispielsweise nach einer Verletzung von Nervus Medianus oder Nervus Ulnaris das Gehirn das nun nicht stimulierte Areal für die Funktion „Spüren“ anders nutzen würde und die Funktion spüren neu gelernt werden müsste, sobald die Nerven regeneriert sind. Mit dem Programm wird das Areal „Spüren“ stimuliert und bleibt erhalten.

E-Health Anwendungen sind auf dem Vormarsch. Beim kürzlich erstmals vergebenen Staatspreis „Digital Solutions“ gingen zwei Preise an medizinische Anwendungen: eine Smartphone-App von SCARTLETRED zum Messen und Dokumentieren von Hautveränderungen und die bildbasierte Suchmaschine „RadiologyExplorer“ des Start-Ups „contextflow“, das im Zuge einer Zusammenarbeit der Medizinischen Universität Wien mit der Technischen Universität Wien gegründet wurde.

Nachzulesen im APA Dossier: Wissenschaftler übersetzen Grundlagenforschung in E-Health-Technologien