Exzellenz in Wien – das LBI Trauma co-organisiert internationalen Kongress für neuromuskuläre Erkrankungen

(09.07.2018)

Neuronen, Signalübertragung, Muskelzellen – bilden diese 3 Komponenten eine funktionierende Einheit, dann ist alles gut und der Mensch gesund. Neuromuskuläre Erkrankungen stehen daher im Fokus der Forschung zahlreicher internationaler WissenschafterInnen, die das LBI für Experimentelle und Klinische Traumatologie jetzt nach Wien holt: Ab 6. Juli 2018 fungiert das LBI gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie als lokaler Organisator des 15. Internationalen Kongresses für neuromuskuläre Erkrankungen. Nach Nizza (2014) und Toronto (2016) gesellt sich Wien zur Reihe europäischer Kongressstädte, wo sich in den nächsten Tagen namhafte ForscherInnen zu dieser wichtigen Veranstaltung zusammenfinden, die alle 2 Jahre stattfindet.

Das Programm inkludiert wissenschaftliche Sitzungen, Plenarvorträge, Kurse, Workshops und Posterpräsentationen. So soll ein breites Spektrum an neuromuskulären Erkrankungen beleuchtet und Perspektiven in den Fortschritten von Forschung, Diagnostik und Behandlung aufgezeigt werden. Außerdem finden virtuelle Konferenzen und Kurse statt und es ist überdies ausreichend Zeit eingeplant, um den TeilnehmernInnen einen intensiven Kontakt zum Austausch von Wissen und Ideen untereinander zu ermöglichen.

LBI-Wissenschafter Prof. Dr. Wolfgang Grisold, der in Wien die Kongresspräsidentschaft übernimmt, freut sich, die wissenschaftliche Spitze zu dieser Konferenz einzuladen und definiert das Ziel des Kongresses folgendermaßen: ”The expected aim of the Congress is that the attendees will gain an updated view on neuromuscular disorders and that the networking opportunities will increase their international experience and collaborations. The scientific and program committe have been invited from all continents around the world to enable this wide spectrum.”

Die Themenfelder, die im Rahmen des Kongresses behandelt werden, sind mannigfach – unter anderem sind topaktuelle Forschungsgebiete wie zum Beispiel Nervenregeneration, Muskelerkrankungen, Krebs und das periphere Nervensystem vertreten. Weiters stehen patientenbezogene Fachgebiete im Fokus. Beispielsweise der Umgang mit Schmerzen oder die palliative Versorgung dieser Menschen.

Ein Programm, das wirklich alle aktuellen Themen neuromuskulärer Erkrankungen auf höchstem Niveau aufgreift – und bei dem der gesellige und Kontinente übergreifende Austausch zwischen den KollegInnen nicht zu kurz kommen wird.